DIE TÜR
MigrantInnen/Mütter lernen die Grundlagen der Deutschen Sprache
Ziel des Angebots ist:
Die Integration der MigrantInnen zu fördern, ihr Selbstbewusstsein und ihre Ressourcen zu stärken.
Die Isolation der Frauen soll durchgebrochen und deren Integrationschancen erhöht werden. Integrationsansätze sollen unterstützt und die Partizipation der Migrantinnen am Stadtleben gefördert werden.
Die Artikulation der eigenen Gedanken, Wünsche und Probleme soll ermöglicht werden.
Des Weiteren sollen die Teilnehmerinnen dazu animiert werden, an weiterführenden Kursen anderer Träger, wie z.B. der VHS, teilzunehmen.
Die Bedeutung der Sprache für die Integration ist enorm wichtig und wirkt sich auch auf die Einstellung zur Gesellschaftlichen Integration der ganzen Familien aus.
Darüber hinaus besteht auch ein Verbesserungs- und Intensivierungsbedarf in der Kommunikation zwischen Schulen und ausländischen Eltern bzw. Frauen, was nur über die Sprachliche Verständigung möglich ist.
Sprachdefizite können zu Abgrenzungen oder Diskriminierungen führen, so dass die Verbesserung /Aneignung der Sprachkenntnisse sich auch positiv
auf die Sozialisation im Stadtteil auswirken kann.
Der Kurs soll sich an Alltagssituationen orientieren und einzelnen Modulen / Einheiten sollen nicht zwangsläufig aufeinander aufbauen, sondern in sich geschlossen sein und jeweils einen anderen Schwerpunkt in Grammatik und Sprachschatz haben. Somit ist jederzeit ein Einstieg
möglich.
Ein kommunikativer Ansatz soll im Vordergrund stehen, bei dem es vor allem um Hörverständnis, Sprachfertigkeit und Alltagskompetenz geht. Simulationen von alltäglichen Lebenslagen wie: Gespräche in der Schule, bei der Wohnungssuche, beim Auswerten von Stellenanzeigen, Formulare ausfüllen, usw. sollen die Sprachvermittlung am Bedarf der Frauen orientieren und eine praxisnahe Sprachkompetenz trainieren.
Migrantinnen ohne Schreib- und Lesekenntnisse in lateinischen Buchstaben werden alphabetisiert.
Damit Migrantinnen nicht weiterhin im „Grenzgebiet "der Familien isoliert bleiben, sondern sozialen Kontakte knüpfen, werden verschiedenen Möglichkeiten der Integration in bestehenden Frauen- und Müttergruppen gesucht.
Kontakte zu lebendigen Kultur-Orten der Stadtgeschichte sollen die Kenntnisse über die „zweite Heimat“ erweitern und ein neues Selbstbewusstsein, sowie Bildung fördern.
Stadtwanderungen und Museumsbesuche sind geplant.
Themen wie Familienplanung und Frauengesundheit werden gemeinsam mit Pro- Familia erörtert.
Kontakt:
Giovanna Silvestro
Tel.: 0163 8363135
mediagrafik@web.de
Träger:
Kreis der Freunde und Förderer der Mathildenschule
63065 Offenbach
Mathildenstrasse 30
Telefon: 069 8065 2038
Telefax: 069 8065 3429
E-Mail: eckart.hengel@ms.schulen-offenbach.de






