Kunst im Quartier
Organisation von kunstpädagogischen Angeboten, Aufbau einer
Galerie
Das Programmgebiet liegt im Herzen Offenbachs. Kennzeichnend für das Quartier sind hohe
Arbeitslosigkeit, schlechte Bildungsabschlüsse, Abhängigkeit von sozialen Transferleistungen.
Zielgruppe des Projektes sind genau diese Menschen. Sie sollen über das Projekt die
Möglichkeit erhalten, sich zu entwickeln, etwas zu lernen und einige von ihnen sollen durch
das Projekt die Möglichkeit zur selbständigen Lebensführung erhalten. Dabei ist geplant, dass
mindestens 2 TN die Galerie anschliessend organisieren. Das Transportmittel in diesem
Projekt ist die Kunst, die Basis für das Projekt sind die positiven Ressourcen der Vielfalt, die
diese Leute in den Prozess der Qualifizierung einbringen: Vielfalt – in Kultur, Sprache, Kunst
und den verschiedenen alltäglichen Situationen des Zusammenlebens. Eine Eigenschaft die
Chancen und Potentiale bietet, aber auch Stoff für Probleme und Konflikte.
Diesen Konflikten vorzugreifen, den Menschen Verschiedenheit in ihrer positiven Wirkung
anhand von Kunst aufzuzeigen und ihnen die Techniken von Kunst näher zu bringen ist die
Absicht des Projektes.
Der Grundgedanke ist es einerseits, Kultur im Quartier zu etablieren und den Aufbau einer
Kunstgalerie zu ermöglichen, die regelmäßige Ausstellungen durchführt. Dadurch können
Arbeitslosen aus dem Quartier Wege für eine selbständige Berufstätigkeit aufgezeigt werden.
Das Quartiersbüro soll auf diesem Wege in eine Galerie mit langfristiger Nutzung
umgewandelt werden.
Das Ziel ist es, Menschen einen Weg zur Kunst als berufliche Perspektive aufzuzeigen und sie
im kulturell(-kaufmännischen) Bereich zu schulen.
Andererseits sollen im Projekt kunstpädagogische Aktionen mit BewohnerInnen durchgeführt
werden. Dabei hat der bok (Bund Offenbacher Künstler)die Federführung.
Kultur ist neben Kommunikation ein probates Mittel soziale Effekte zu erreichen. Menschen in
sozial benachteiligten Lebensverhältnissen haben meist wenig oder keinen Zugang zu
bildender Kunst. Diesen Zugang will das Projekt herstellen und darüber hinaus eigene
Erfolgserlebnisse in der Produktion von Kunst entwickeln. Damit bekommen diese Menschen
eine Grundlage, Stolz auf ihr eigenes Produkt zu sein und ihr Selbstwertgefühl zu steigern.
Dies alles sind notwendige Bausteine für eine erolgreiche Integration und eine daraus
resulitierende erfolgreiche Vermittlung in den ersten Arbeitsmarkt. Erreicht werden darüber
sowohl Menschen mit Migrationshintergrund als auch sozial Benachteiligte im allgemeinen.
Kunst ist geschlechtsfrei und dient allgemein als Faktor das eigene Selbstwertgefühl zu erfahren.
Frauen ist es qua Rolle näher, sich im kreativen Bereich zu betätigen, insofern erwarten wir, dass
ihre Beteiligung am Projekt stärker sein wird. Andererseits sind es Frauen mit Migrationshintergrud
oder aus sozial benachteiligten Familien nicht gewohnt, sich öffentlich zu betätigen und sich
zuzutrauen, eigene Kunstprodukte herstellen zu können.
Durch die gezielte Ansprache von Familien und ganzen Gruppen werden Männer animiert,
mitzumachen, ihre kunsthandwerklichen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen und andere/neue
Perspektiven ihrer Persönlichkeit zu erkennen.
Männer aus bildungsfernen Milieus tun sich eher schwer damit, auf eigene kreative Fähigkeiten zu
vertrauen. Sie darin zu unterstützen, ihre kreativen Potentiale zu erkennen, ist u.a. Ziel des
Projektes.
Ein positiver Zugang zur Kunst ist bei beiden Geschlechtern Voraussetzung zur selbständigen
Organisation einer Galerie.
Kontakt:
Markus Schenk
Tel.: 069 - 8509 3623, 0177-52 12345
E-mail: markus.schenk@yahoo.de
Träger:
Quartiersmanagement Soziale Stadt
Nassauische Heimstätte
Frau Lasch (Tel. 60 69 1489
63065
Offenbach
Krafftstr. 29
Tel.: 069- 60 69 1489
ulrike.lasch@nh-projektstadt.de






