Hockey
Jugendliche lernen durch Sport soziale Verhaltensweisen und Fairness
In der östl. Innenstadt leben überwiegend Jugendliche mit Migrationshintergrund, die wenig
Zugang zum Vereinssport- und in der Regel keinen Zugang zu Nischensportarten haben. Am
ehesten finden männliche Jugendliche einen vorübergehenden Anschluß an Fussballvereine,
verlassen diese aber oft nach kurzer Zeit wieder, da sie keine festen Trainings wollen.
Das Hockeyprojekt soll Jugendlichen einen Nischensport vorstellen, der in der Schule und
unter Beteiligung der Jugendhilfe und des Sportvereins angeboten wird, also nicht sofort im
Verein stattfindet.
Zielgruppe sind Schüler von der 7. Klasse an aufwärts aus dem Quartier.
Die Installation von Hockey AGs an den Schulen soll ihnen die Möglichkeit verschaffen, einen
Sport außerhalb von Schulsport und Vereinssport auszuüben.
Durch das Regelwerk des Hallenhockeys lernen Jugendliche soziale Verhaltensweisen und
Fairness.
Sie müssen Mannschaften bilden, miteinander spielen und in einer neuen Gruppe
Regeln erlernen und einhalten.
Durch den beteiligten Sozialarbeiter des Jugendzentrums haben die Jugendlichen einen
festen Ansprechpartner, der ihnen hilft, individuelle Perspektiven zu entdecken und Hilfe und
Unterstützung bei der Lösung von privaten oder schulischen Problemen zu bieten.
Interessierte Jugendliche bekommen in AG´s die Gelegenheit, sich zum Co-teamer zu
qualifizieren und sich als peerteamer anderen Jugendlichen anzubieten und ihnen mit Rat
und Tat zur Seite zu stehen.
Das Betreuerteam bekommt eine Schulung und lernt Planung
und Durchführung von Hockey- Turnieren. Dabei lernen diese Jugendlichen was es heißt,
Verantwortung zu übernehmen und erwerben dadurch eine positive Arbeitshaltung.
Die so
Qualifizierten werden an das Netzwerk aus dem Soccer-Projekt angedockt (auch ein Projekt des Förderprogramms "Lokales Kapital für soziale Zwecke ")
und gehören ebenfalls zur Zielgruppe.
Nach der Durchführung von 10 Schnupper-Projekttagen an den Schulen werden 2 -3
Hockey-AGs für Jugendliche gebildet. Nischensportarten versprechen schnelle Erfolge und
motivieren deshalb gerade benachteiligte Jugendliche besonders. Durch dieses
Kooperationsprojekt entsteht für die Jugendlichen eine Brücke zum Vereinssport.
Darüberhinaus werden sie qualifiziert, ein Hockeyturnier selbst auszurichten, zu organiseren
und durchzuführen. Der Verein arbeitet an der Schule mit und akquiriert begabte
Jugendliche. Damit übernimmt der Verein eine neue Rolle, nämlich mit den Jugendlichen dort
zusammenzuarbeiten, wo sie sich regelmäßig aufhalten: in der Schule.
Kontakt:
Peter Schulz
Tel.: 069 - 8065-3966
E-mail: peter.schulz@jugendamt-of.de
Träger:
ORV, Offenbacher Ruderverein
Gerhard Wander
Telefon: 069-98535573
E-Mail: gerhard.wander@t-online.de






