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Fit für Morgen

Jugendliche trainieren soziale Kompetenzen

Dass die schulischen Leistungen vieler Schüler, ganz besonders der Hauptschüler, zu wünschen übrig lassen, weiß man spätestens seit der "Pisa-Studie". Aber auch der Mangel an sprachlicher Ausdrucksfähigkeit und schlechte soziale Umgangsformen versperren vielen den Zugang zu einem Ausbildungsplatz.
An diesen Defiziten zu arbeiten, hat sich das Projekt zum Ziel gesetzt.

Ein Schüler steht in der Mitte von einem Sitzkreis

"Fit für Morgen " ist ein wöchentliches Kompetenztraining für zwei 7. Klassen der Offenbacher Mathildenschule. Dieses Training begleitet die überwiegend dreizehnjährigen Schüler über das ganze Schuljahr und wird in den Räumen der "Kompetenzwerkstatt" im Kinder-, Jugend- und Kulturzentrum Sandgasse durchgeführt.

Die Trainer üben mit den Schülern soziale und kommunikative Kompetenzen, die im Alltag und in der Arbeitswelt Anwendung finden sollen. Schüler im Sitzkreis lauschen dem Trainer
Zuhören können, ausreden lassen, Konflikte gewaltfrei lösen, mit anderen respektvoll umgehen und im Team arbeiten können: Eine Auswahl der Kompetenzen, die die Schüler fit für Morgen machen sollen.

Eine Gruppe Schüler bei einer Teamarbeit

Teamwork steht hier deutlich im Vordergrund. Was ist der Vorteil von Teamarbeit? Welche Regeln machen ein Team erfolgreich? Teamfähigkeit ist heute eine der Schlüssel-qualifikationen für den Arbeitsmarkt. Viele Betriebe bewerten sie genauso hoch, wie die Sprachfähigkeit und die Mathematikkenntnisse eines jungen Bewerbers auf einen Ausbildungsplatz. Zwei Schülerinnen bei einem Rollenspiel zur Körpersprache

In Rollenspielen lernen die Jugendlichen wie man richtig telefoniert, d.h. zum Beispiel: ein Anruf wegen eines Praktikumplatzes bei dem Betrieb XY wird vorbereitet, gespielt und anschließend von der ganzen Klasse analysiert. Dies geschieht häufig mit Hilfe von Videoaufnahmen, die von den Rollenspielen gemacht werden.

So ein "Videofeedback" Ein Rollenspiel wird gefilmtkommt auch bei anderen Themen häufig zum Einsatz. Es möglicht den Jugendlichen, ein realistisches Bild von sich selbst und ihrer Wirkung auf Andere zu bekommen. Das Einfühlen in den Anderen spielt nicht nur hier eine übergeordnete Rolle. Grenzen einhalten, das ist nur möglich, wenn diese Grenzen bekannt sind und verhandelt werden können.

Trainer erklärt eine Übung

Überhaupt wird auf die Einhaltung von Grenzen bzw. Regeln viel Wert gelegt. Grundvoraussetzung von kompetentem sozialem Verhalten ist das Kennen von allgemeingültigen sozialen Regeln und deren Einhaltung. Aber man muss sie auch vermitteln, damit sie verstanden und akzeptiert werden.

Kontakt:

Thomas Meyer-Jeran
Tel.: 069-8065 3971
E-mail: kompetenzwerkstatt@jugendamt-of.de

Träger:

Kreis der Freunde und Förderer der Mathildenschule
63065 Offenbach
Mathildenstrasse 30
Telefon: 069 8065 2038
Telefax: 069 8065 3429
E-Mail: eckart.hengel@ms.schulen-offenbach.de

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Gefördert durch:
Bundesministerium für Familie, Soziales, Frauen und Jugend
Sozialfonds der Europäischen Union

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