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Interkulturelle Elternarbeit an Schulen

Kinder beugen sich über einen Tisch, auf dem ein Spiel mit farbigen Papierhänden liegtDas Ziel des Projektes " Interkulturelle Elternarbeit an Schulen" ist, Lehrer und Eltern zur Entwicklung von neuen Wegen für eine lebendige Elternarbeit, zu qualifizieren. Gearbeitet wird mit engagierten Eltern, insbesondere Migranteneltern einer Schule im Zielgebiet. Dabei ist es wichtig, Lehrer zu gewinnen, die offen sind für die Zusammenarbeit mit Eltern. Gefunden werden müssen Lehrer, die wissen, wie wichtig eine gute Elternarbeit für die Entwicklung der Kinder ist. Die oft schwierigen Hürden, die dabei oft auftauchen, dürfen sie nicht scheuen. Aber auch Eltern sind gesucht und gefunden worden, die bereit sind, aktiv an der Schule mitzuarbeiten und Kooperationen mit Lehrern einzugehen.

Gruppenbild von einem Dutzend Kinder im HofBeide Gruppen sollen in einem gemeinsamen Prozess voneinander lernen und ein gemeinsames Produkt "Interkulturelle Elternarbeit" an der Schule entwickeln. Die Eltern bringen in diesen Prozess ihr Kulturwissen ein und lernen gleichzeitig die Anforderungen des deutschen Bildungssystems kennen. Die Lehrer bringen ihre Curricula und ihr Institutionswissen in den Prozess ein und lernen, kulturelle Besonderheiten damit in Einklang zu bringen. Beide Seiten arbeiten an einem Modell des "Aufeinander-Zugehens" und "Sich-gegenseitig-Unterstützens".

Mit dem Projekt werden Eltern darin qualifiziert, sich an einer deutschen Schule sicher und selbstverständlich als Partner zu engagieren, ihre Interessen und Wünsche selbstbewusst zu vertreten und dafür zu sorgen, dass ihre Kinder keinen kulturellen Benachteiligungen ausgesetzt sind. Sie lernen, dass sie aktiv mitarbeiten müssen, wenn sie Erfolge ihrer Kinder sichern wollen. Dieses Wissen geben sie zukünftig als Multiplikatoren an andere Eltern, beispielsweise aus ihren eigenen Kulturkreisen, weiter.

Ein Sozialarbeiter und eine Gruppe Kinder legen alle gleichzeitig ihre Hände auf einen TischDie Kooperation zwischen Lehrern und Eltern dokumentiert sich im Projektverlauf mit gemeinsam durchgeführten Veranstaltungen an der Schule. Das entwickelte Dienstleistungsprodukt soll exemplarisch an Schulen eingesetzt werden können. Durchgeführt wird das Mikroprojekt von je einer Mitarbeiterin des Caritasverbandes / Migrationsdienst und des Diakonischen Werkes / Fachstelle für Migration und interkulturelle Beratung in Zusammenarbeit mit der Eichendorffschule, der Leitstelle Zusammenleben in Offenbach und dem Jugendamt Offenbach.

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Gefördert durch:
Bundesministerium für Familie, Soziales, Frauen und Jugend
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Sozialfonds der Europäischen Union

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